Schichtstofffronten

Schichtstofffronten:

Schichtstofffronten sind eine weitere Untergruppe der Kunststofffronten. Als Trägermaterial werden hier meist hochwertige Spanplatten verwendet, die eine Feinspandeckschicht besitzen, welche schwer entflammbar und feuchtebeständig ist. Schichtstoffe setzen sich zusammen aus verschiedene Dekorpapiere, welche mehrfach in Phenolharz getränkt werden. Diese werden im nächsten Schritt dann mit der Trägerplatte und einer "Overlay" (transparente Deckschicht) mittels starker Hitze und extremen Druck zusammengepresst. Die dabei entstehenden Kanten können durch das sogenannte "Postforming-Verfahren" einseitig abgerundet werden. Durch dieses Verfahren und das Einsetzen des Harzes entwickelt diese Schichtstofffront eine extreme Härte und somit auch einige Eigenschaften, die sich als vorteilig einordnen lassen. Zunächst ist es extrem belastbar und eignet sich sehr gut für Küchen, in denen die Möbel starken Belastungen ausgesetzt sind. Weiterhin ist es Hitzebeständig (bis zu 230 Grad C), Widerstandsfähig gegen chemische Einflüsse (Säuren, Laugen usw.), schnitt- und kratzfest, riss-, stoß- und sehr abriebfest. Die Reinigung ist lediglich durch ein feuchtes Tuch und anschließendem Trockenreiben durchzuführen, somit mit wenig Aufwand verbunden. Auch gibt es eine große Auswahl der Oberflächenarten, ähnlich wie bei Folienfronten (fast 4000! verschiedene Dekorarten). Ein zu nennender Nachteil ist, dass die Schichtstofffront nicht mehr verformbar ist, sobald sie härtet. Schichtstofffronten sind qualitativ hochwertiger und deutlich langlebiger aber auch etwas teurer als Folienfronten (dennoch wesentlich preiswerter als andere Küchenfronten).

Pflegetipps:

- Mit einem feuchten, weichen Tuch und Haushaltsreiniger darüber wischen und anschließend trocken reiben.

- Bei besonders hartnäckigen Flecken verwenden Sie unverdünnten Haushaltsreiniger oder Glasreiniger.

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